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Viele sehen ihn gerne, die Feinschmecker auf ihrem Teller, die Angler an ihrem Haken und wir Taucher in seiner natürlichen Umgebung.
Es ist immer etwas Besonderes, ihn zu entdecken, schließlich ist er ein gefürchteter Raubfisch im See.
Aber wie lebt ein Hecht?

Meist steht er gut getarnt und regungslos im ufernahen Gestrüpp, seine großen, aufmerksamen Augen scheinen zu sagen: Verschwinde hier und störe meine Beute nicht!
Tatsächlich ist der Einzelgänger gegenüber anderen Fischen sehr aggressiv und verteidigt sein Revier gegen jeden Eindringling. Mit seinem langgestreckten Körper
und dem großen Maul, in dem sich ca. 700 Zähne verstecken, hat er alles, was ein Raubfisch braucht.
Er wartet bis ein Beutetier vorbeizieht, schnellt blitzartig nach vorne und packt zu. Dabei ist er nicht wählerisch, er frisst zwar hauptsächlich Fische, aber auch Frösche, Vögel, Mäuse oder Ratten stehen auf seinem Speiseplan.
Selbst die eigenen Artgenossen sind vor ihm nicht sicher! Er ist auch nicht zimperlich, seine Beute darf ruhig genau so groß sein wie er selbst!

Ein Hecht frisst viel und wächst schnell, die Männchen werden bis zu 1 m lang, die Weibchen sogar bis zu 1,50 m. Wenn sie nicht selbst gefressen werden, können sie ca. 30 Jahre alt werden.
Außerordentlich prekär ist die Zeit der Fortpflanzung, denn ein Weibchen frisst das kleinere Männchen, sobald es sich nähert!
Doch die Natur hat auch das geregelt, während der Laichzeit leiden die Weibchen unter Appetitlosigkeit! Problem vorübergehend gelöst, kurz danach fressen sie wieder und die Männchen sollten sich schnellstens aus dem Staub machen!
Selbst der eigene Nachwuchs wird gefressen.
Für die hunderttausend Hechtbabys gilt deshalb nur eins: fressen, fressen, fressen, damit man groß und stark wird!